Warum braucht das Bildungswesen Freiheit? – Aspekte der gesellschaftlichen Organisation!

Nimmt man die Aspekte hinzu, die sich aus einer organischen Gliederung der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben ergeben und ordnet man diesen die jeweiligen passenden Funktionsprinzipien zu, so ergeben sich daraus ebenfalls die Aspekte für die Freiheit im Bildungswesen. Im Sinne einer Dreigliederung des sozialen Organismus werden die Ideale der Französischen Revolution den drei Bereichen als bestimmende Funktionsprinzipien zugeordnet: – dem Geistesleben das Funktionsprinzip der Freiheit,– dem Rechtsleben das Funktionsprinzip der Gleichheit,–...

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Warum braucht das Bildungswesen Freiheit – Das kommt ganz auf den Blickwinkel an!

Sehe ich das Bildungswesen als Instrument an zur Formung der Menschen im Sinne einer bestimmten Ideologie, der Anpassung an die Gesellschaft, der Vorbereitung auf das Arbeitsleben etc.? Hier ist Freiheit im Bildungswesen nicht gewollt, sondern wird als Störung empfunden. Das ist seit langem eine gängige Auffassung. So haben alle Herrschaftsformen, sowohl die Konservativen als auch die sozialistischen oder kommunistischen aber auch die reaktionären Revolutionäre immer danach gestrebt, gerade das Bildungswesen in ihre Hand zu bekommen, um es nach ihren Zielen zu gestalten. Auch heute noch sind...

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Vom Obrigkeitsstaat zur mündigen Zivilgesellschaft

Die weltweite Zunahme autokratischer Regierungen, auch in Europa, zeigt einmal mehr, dass wir die Demokratie, die gesellschaftliche Solidarität und die Freiheit als Kernelemente einer Zivilgesellschaft aktiv verteidigen müssen, wenn wir nicht wollen, dass sie uns aus den Händen gerissen werden. Freiheit ist weder eine Naturkraft noch ein Selbstgänger, sondern muss immer wieder neu errungen und bewirtschaftet werden. Das gilt insbesondere für die Freiheit im Kultur- und Bildungswesen, ohne die es überhaupt keine Freiheit geben kann. Wie jede Freiheit hat auch die kulturelle Freiheit zwei...

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Ohne Freiheit keine Würde

Ein Kapitel seines Buches über die Geschichte der Staatsmacht[1], leitete der französische Politologe Bertrand de Jouvenel mit einer bemerkenswerten Passage ein, die heute aktueller scheint als zur Zeit ihres Erscheinens. Seit zweihundert Jahren, schrieb de Jouvenel, befinde sich die europäische Gesellschaft auf der Suche nach der Freiheit, gefunden habe sie jedoch lediglich die staatliche Autorität, die »größer, lästiger und drückender« geworden sei, als jemals zuvor in der Geschichte des Abendlands. Wer nach der Freiheit frage, werde auf das Recht der Stimmbürger verwiesen, periodisch...

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